|
So bleiben Sie gesund
Am Schreibtisch sitzen und mit dem Computer arbeiten betrifft heute die meisten Arbeitnehmer. Rund 80.000 Stunden verbringt man damit während seines Berufslebens.
Schlechte Ergonomie am Arbeitsplatz – also ungünstiger Bürostuhl, falsche Schreibtischhöhe usw. und stundenlanges Verharren in einer Position ist die Ursache für zahlreiche Beschwerden, von Rückenschmerzen über Mausarm bis zu trockenen Augen.
Für die richtige, gesunde Sitzposition sollte der Schreibtisch etwa 72
Zentimeter hoch, der Stuhl höhenverstellbar und kippsicher sein, sowie
über eine flexible Lehne verfügen, die sich an die Bewegungen des
Besitzers anpasst. Zwischendurch sollte man ruhig mal eine halbe Stunde
auf einem Gymnastikball sitzen – allerdings nicht ständig, weil das den
Rücken auf Dauer überlasten könnte.
Computer, Maus und Telefon, also die Dinge, mit denen man ständig
arbeitet, sollten gut erreichbar sein, also etwa 40 Zentimeter von der
Schreibtischkante weg positioniert sein. Wer bei der Maus spart, tut
sich nichts Gutes. Ergonomisch geformte Exemplare belasten die Hand
wesentlich weniger. Wichtig für die Augen: Lassen Sie zwischendurch
immer mal den Blick in die Ferne schweifen, schließen und öffnen Sie
die Augen mehrmals, damit sie sich wieder anfeuchten. Der
konzentrierte, starre Blick auf den Bildschirm führt nämlich dazu, dass
die Augen wesentlich seltener blinzeln und deshalb schnell trocken
werden können.
Wer dann noch regelmäßig ein paar Bewegungs- und Entspannungsübungen
ausführt, hat bereits viel dafür getan, dass er trotz langer
Computerarbeit gesund bleibt. Hier sieben Tipps von Professor Dr.
Dipl.-Ing. Volkmar Jansson, Direktor der Orthopädischen Klinik und
Poliklinik Großhadern der LMU München:
1. Schulter kreisen lassen
2. Hände und Arme ausschütteln
3. Arme und Bein strecken
4. Arme und Beine dehnen (stretchen)
5. Hinterkopf und Nacken mit sanften, kreisenden Bewegungen massieren
6. Mit dem Theraband fünf Minuten trainieren (das Band passt auch in die kleinste Schreibtischschublade)
7. Mittags einen flotten Spaziergang machen
ggip_newsletter_ergonomie__august_09
|